Deutsche Gesellschaft
für Professional Service Firms e.V.
 


 

D|G|P|S|f - satzung

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr 

 
(1) Der Verein trägt den Namen „Deutsche Gesellschaft für Professional Service Firms e.V.“ (DGPSF)
  (2) Die Eintragung im Vereinsregister Köln ist am 15.03.2009 erfolgt.
  (3) Sitz des Vereins ist Köln.
  (4) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

 
(1) Zweck des Vereins ist
       - die Förderung von Wissenschaft und Forschung;
       - die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe;
       - die Förderung von Verbraucherberatung und Verbraucherschutz und
       - die allgemeine Förderung des demokratischen Staatswesens
in Zusammenhang mit der Tätigkeit von wissensbasierten Dienstleistungsunternehmen (Professional Service Firms).

Unter Beteiligung aller interessierten Kreise, unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Sprachkenntnisse, sollen
- Wirkmechanismen von Professional Service Firms erforscht;
- Normen zur Vereinheitlichung des Handels von Professional Service Firms erarbeitet;
- Voraussetzungen zum freien Zugang zu den Leistungen von Professional Service Firms definiert;
- die Wechselwirkung zwischen Professional Service Firms und staatlichen Institutionen untersucht;
- Kriterien zur Bewertung der Qualität der Dienstleistungen von Professional Service Firms entwickelt;
- die Beachtung von Rechtsvorschriften durch Professional Service Firms transparent gemacht;
- das gesellschaftliche Engagement von Professional Service Firms begutachtet und
- die Aufklärung über das Wirken von Professional Service Firms zum Lehrinhalt an Universitäten
  gemacht werden.

Zur Erfüllung seines satzungsgemäßen Zwecks
- baut der Verein eine Internetplattform für den Informations- und Meinungsaustausch unter seinen
  Mitgliedern und interessierten Dritten auf;
- führt der Verein Seminare und Kongresse durch;
- unterstützt der Verein publizistische Arbeiten;
- fördert der Verein universitäre Projekte;
- initiiert der Verein Studien; und
- zeichnet der Verein Personen aus, die durch ihr Wirken den Vereinszweck in besonderem Maße
  verwirklicht haben.

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(3) Der Verein ist sowohl im Inland als auch im Ausland tätig.

(4) Die dem Verein zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel dürfen nur unmittelbar und ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anteil am Vereinsvermögen.

§ 3 Mitgliedschaft

 
(1) Mitglied des Vereins kann jede voll geschäftsfähige, natürliche Person oder juristische Person
        werden. Mitglieder können dem Verein beitreten als

       a.) ordentliche Mitglieder
       b.) Fördermitglieder.

 (2) Der Antrag auf Aufnahme als Mitglied in den Verein ist an den Vorstand zu richten. Der Vorstand
       entscheidet über den Aufnahmeantrag mit Mehrheit der Stimmen.

 (3) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Über die Höhe des Jahresbeitrages entscheidet die
       Mitgliederversammlung.

 (4) Die Mitgliedschaft endet durch Tod oder bei juristischen Personen durch Auflösung, durch
       Kündigung der Mitgliedschaft, durch Ausschluss oder durch Streichung aus der Mitgliederliste. Die
       Kündigung ist jederzeit möglich. Die Kündigung ist schriftlich an den Vorsitzenden des Vereins zu
       richten. Ein Ausschluss eines Vereinsmitgliedes ist nur aus wichtigem Grund und ohne Einhaltung
       einer Frist durch Beschluss des Vorstandes möglich.

§ 4 Organe

Organe des Vereins sind:

 a.) die Mitgliederversammlung
 b.) der Vorstand

§ 5 Mitgliederversammlung

 
(1) Innerhalb der ersten sechs Monaten eines jeden Kalenderjahres hat findet eine ordentliche
      Mitgliederversammlung statt. Die ordentliche Mitgliederversammlung beschließt über:

      a.) Die Beratung und Beschlussfassung über die Arbeit des Vereins;
      b.) Die Wahl des Vorstandes;
      c.) Die Entlastung des Vorstandes;
      d.) Die Wahl des Kassenprüfers;
      e.) Die Festsetzung des Jahresbeitrages;
       f.) Beschlussfassung über Satzungsänderungen;
      g.) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

 (2) Bei Abstimmungen hat jedes Mitglied eine Stimme. Das Stimmrecht kann auf andere Mitglieder
      übertragen werden.

 (3) Beschlüsse fassen die Mitglieder mit einfacher Mehrheit.

 (4) Die Einladung erfolgt in Textform mit Tagesordnung unter Einhaltung einer Frist von 2 Monaten
      durch den Vorstand. Der Ort der Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand festgelegt.
 
 (5) Über die Mitgliederversammlung wird ein Protokoll angefertigt, das vom Protokollführer und einem
      Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

§ 6 Der Vorstand

 
(1) Der Vorstand besteht aus:
      a.) der/dem Vorsitzenden,
      b.) der/dem stellvertretenden Vorsitzenden
      c.) der/dem Kassenwart/Schatzmeister

 (2) Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand. Die Amtszeit beträgt 2 Jahre. Wählbar ist, wer von
      einem ordentlichen Mitglied als Kandidat benannt wird. Die Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein
     Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der zweijährigen Amtszeit aus, so wählt die Mitgliederversamm-
     lung ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen. Bis zur Neuwahl eines   
     Vorstandes bleibt der alte Vorstand im Amt.

 (3) Die Mitgliederversammlung kann einen Ehrenvorsitzenden bestimmen, der berechtigt ist, an den
      Vorstandssitzungen beratend teilzunehmen.

(4) Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Der Verein wird durch je zwei Vorstandsmitglieder
     vertreten. Bei Verhinderung des Vorsitzenden gehen dessen Rechte und Pflichten auf den
     Stellvertreter, dann den Kassenwart über.

(5) Dem Vorstand obliegt die Geschäftsleitung des Vereins. Zur Erfüllung der satzungsgemäßen
     Vereinszwecke ist er für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Organ
     des Vereins zugewiesen sind. Bestimmte Aufgaben der laufenden Geschäftsführung kann der
      Vorstand einzelnen Mitgliedern zur selbstständigen Erledigung übertragen.
 (6) Der Vorstand erstellt den Rechnungsabschluss mit dem Jahresbericht für das abgelaufene Ge-
       schäftsjahr und dem Etatvorschlag für das nächste Geschäftsjahr zur Vorlage an die Mitglieder-
       versammlung zwecks Genehmigung.

 (7) Über jede Vorstandssitzung ist ein Protokoll zu führen.
 
 (8) Der Vorstand hält die Mitglieder regelmäßig auf dem Laufenden.

 (9) Die Tätigkeit im Vorstand ist ehrenamtlich.

§ 8 Beirat

 
(1) Zur Beratung und Unterstützung des Vorstands kann die Mitgliederversammlung einen Beirat gründen. Dieser kann aus bis zu fünf Mitgliedern bestehen. Die Mitgliederversammlung kann die Anzahl der Beiratsmitglieder innerhalb dieses Rahmens jederzeit frei festlegen. Die Mitgliederversammlung kann den Beirat jederzeit wieder abschaffen. Der Beirat hat keinen Vorsitzenden.

 (2) Zum Beirat können sowohl Vereinsmitglieder, als auch unabhängige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik gewählt werden. Die Wahl erfolgt durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Die Amtsdauer eines Beirats endet automatisch drei Jahre nach seiner Wahl. Eine Wiederwahl ist unbegrenzt möglich. Die Mitgliederversammlung kann Beiräte jederzeit mit einfacher Mehrheit abberufen. Beiratsmitglieder können ihr Amt auch ohne wichtigen Grund jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand niederlegen. Beiratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit keine Aufwandsentschädigung.

 (3) Der Beirat tritt auf Einladung durch den Vorstand zusammen. Er gibt Empfehlungen zur akademischen Ausrichtung des Vereins und unterstützt die laufenden Projekte. Zudem übernehmen die Mitglieder des Beirats auch Repräsentationsaufgaben. Die Mitglieder des Beirats haben keine Weisungs- oder Vertretungsbefugnisse. Die Mitglieder des Beirats sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Sie dürfen Umstände und Tatsachen, die ihnen in ihrer Eigenschaft als Beiratsmitglied bekannt geworden sind, nur mit Zustimmung des Vorstands Dritten mitteilen.

§ 8 Auflösung des Vereins

 
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der
      Anwesenden beschlossen werden.

 (2) Der Vorstand liquidiert den Verein.

 (3) Im Falle der Auflösung des Vereins darf das Vereinsvermögen nur gemäß § 2 Ziffer 1 der Satzung
      verwendet werden. Ist dies nicht möglich, darf es nur zu einem Zweck verwendet werden, dem das
      zuständige Finanzamt schriftlich zugestimmt hat.


Köln, den 27.09.2013

 

 

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